THE PROJECT

























































































































































































Wien
2021 – 2025
Fünf Jahre Wetterdaten visualisiert als tägliche Durchschnittsfarben. Jeder Pixel repräsentiert einen Tag — Rot und Orange stehen für Wärme, Blau und Violett für Kälte und bewölkte Tage.
365 Tage auf einen Blick
Monats-Heatmap
Hover für Details · Farbe = Monatsdurchschnitt · Helligkeit/Warmton = Wärmeindex
Saisonaler Wärmeindex im Vergleich
Wärmeindex = Rot-Anteil minus Blau-Anteil (Wertebereich: −150 bis +150)
Durchschnittlicher Jahres-Wärmeindex
Ausführlicher Klimabericht
Wien 2021–2025
Methodik & Interpretation
Die vorliegenden Daten stammen von nice-day.today und repräsentieren den täglichen Durchschnittsfarbwert der Wettervisualisierung für Wien. Das Farbsystem kodiert Wettereindrücke in RGB-Werte: Rote und orange Töne (hoher R-Anteil, niedriger B-Anteil) signalisieren warme, sonnige Tage — blaue und violette Töne (hoher B-Anteil) stehen für kalte, bewölkte oder niederschlagsreiche Tage.
Der hier verwendete Wärmeindex errechnet sich aus der Differenz R − B und ist somit ein farbkodierter Proxy für die subjektiv wahrgenommene Tagestemperatur, nicht für exakte Messwerte in Celsius.
Jahr 2021 — Das kühle Referenzjahr
Das Jahr 2021 zeigt den niedrigsten Jahres-Wärmeindex aller analysierten Jahre. Besonders auffällig sind die Frühlingsmonate April und Mai mit stark negativen Werten (−57 bzw. −50), was auf einen außergewöhnlich kühlen, bewölkten Frühling hinweist. Der Sommer war moderat, ohne ausgeprägte Hitzewellen. Die violetten und blauen Töne dominieren weite Teile des Jahres.
Jahr 2022 — Extremer Jahresbeginn
Das Jahr 2022 startete mit einem der wärmsten Januare und Februare im Beobachtungszeitraum — die Wärmeindizes von +90 und +110 sind bemerkenswert. Dieser milde Winter wurde gefolgt von einem kühlen März und April. Der Herbst zeigte sich mit Oktober (+84) und November (+67) ebenfalls überdurchschnittlich warm. Das Gesamtjahr liegt deutlich über dem 2021er-Niveau.
Jahr 2023 — Rekordwinter, kühler Frühsommer
Der Januar 2023 sticht mit einem Wärmeindex von +139 als wärmstes Wintermonate in allen fünf Jahresperioden heraus — ein starkes Signal für ein außergewöhnlich mildes Jahresauftakt. Paradoxerweise erlebte Wien im Juni 2023 den kühlsten Frühsommer (−44), was auf lang anhaltende Schlechtwetterperioden hindeutet. Der September (+114) und Oktober (+79) kompensieren dies mit einem außergewöhnlich warmen Herbst.
Jahr 2024 — Das konsistent warme Jahr
2024 zeichnet sich durch seine Konsistenz aus: Kein Monat zeigt extreme Negativwerte, und viele Monate liegen deutlich im positiven Bereich. Februar (+147) und März (+109) setzten einen rekordverdächtigen Frühjahrsauftakt. Auch der Sommer blieb mit Juli (+66) und August (+68) überdurchschnittlich warm. Dieses Jahr weist den höchsten Gesamt-Wärmeindex auf und spiegelt ein Jahr mit wahrnehmbar erhöhten Temperaturen wider.
Jahr 2025 (Jan–Jun) — Gemischter Jahresbeginn
Die ersten sechs Monate 2025 zeigen ein gemischtes Bild: Ein normaler Januar, ein kalter Februar (−39), dann eine Erholung im Frühling mit April (+60) als wärmsten Frühlingsmonat im 5-Jahres-Vergleich. Juni 2025 liegt im mittleren Bereich. Es lässt sich noch keine zuverlässige Jahresaussage treffen.